Engagiert vor Ort: Benedikt Krönung, Regionalleitung Köln

Benedikt Krönung, Regionalleitung Köln

In dieser Rubrik stellen wir die Leiterinnen und Leiter unserer Regionalgruppen vor.


Beruflicher Hintergrund

Riedel Communications - Sales Manager Broadcast West

Übersetzt heißt das, dass ich unsere Kunden im Bereich Broadcast im Westen von Deutschland, also die Region Köln/Düsseldorf und Rhein/Main betreue.

Riedel Communications ist ein führender Anbieter von Live-Produktionstools in den Bereichen Medien, Sport und Unterhaltung. Unsere Hard- und Softwarelösungen reichen von dezentralen Video- und Audionetzwerken über Intercom- und Replay-Lösungen bis hin zu WAN- und MPLS-Anwendungen. Dank unseres ganzheitlichen Ansatzes können unsere drei Geschäftsbereiche Product Division, Managed Technology Division und Networks Division starke Synergien nutzen, mit denen unsere Kunden selbst die komplexesten Projekte durchführen können - vor Ort, remote oder in der Cloud. 
Riedel wurde 1987 in Wuppertal gegründet und beschäftigt heute über 1000 Mitarbeiter an 30 Standorten in Europa, Australien, Asien und Amerika.

So bin ich zur FKTG gekommen

Der bisherige Regionalgruppenleiter der RG Köln hat sich beruflich umorientiert, sodass die Position der Regionalgruppenleitung vakant war. Gemeinsam mit Thomas Wildenburg wollte ich die FKTG-Aktivitäten im Großraum Köln in Form von halbjährlich stattfindenden Netzwerktreffen wieder aufleben lassen, sodass wir uns als neue Regionalgruppenleiter anboten. Seit Mitte 2023 haben wir mittlerweile 5 Netzwerktreffen bei Riedel, der Qvest, der Hochschule Düsseldorf, dem WDR und bei RTL durchgeführt. Die Resonanz war hervorragend, zum letzten Treffen kamen über 60 Teilnehmende. Wir wollen eine Plattform des Austausches für die Branche schaffen, um sich gemeinsam über Problemstellungen und innovative Lösungen auszutauschen. Anregungen geben wir dabei mittels kurzen Impulsvorträgen. Im anschließenden Netzwerkteil können diese dann gemeinsam besprochen und diskutiert werden.

 

Das begeistert mich an Medientechnik

Wenn man die Frage etwas ausweitet, fasziniert mich die Broadcast- und Veranstaltungstechnik. Auf der einen Seite steckt hinter einer gelungenen Produktion viel Handwerk, technisches Know-how und Erfahrung. Auf der anderen Seite können sich die Gewerk Ton, Licht und Medien kreativ ausleben, indem der Toningenieur beispielsweise dem Sound seine eigene Note verleiht oder der Bildmischer in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur der Fernsehproduktion seine eigene Bildsprache verleiht. Für ein gelungenes Konzert, eine Live-Übertragung im Sport oder eine Nachrichtensendung arbeiten viele kompetente Personen Hand in Hand zusammen. Und genau das macht für mich die Branche aus: Faszinierende Technik, die sich rasant fortentwickelt, die Emotionen, die erzeugt werden, um den Zuschauenden zu fesseln und das Wir-Gefühl innerhalb des Produktionsteams.

 

Lieblingsprojekt oder Erfolgsmoment

Ich durfte, gemeinsam mit unseren Kunden, die SailGP in Sassnitz besuchen, beim ersten deutschen Rennen des von Thomas Riedel und Sebastian Vettel gegründeten deutschen Team vor heimischer Kulisse. An diesem Wochenende passte einfach alles. Die Stimmung war super, das Wetter bot eine perfekte Kombination aus hohen Windgeschwindigkeiten bei strahlendem Sonnenschein und die Kulisse auf Rügen mit den weißen Kreidefelsen war einfach perfekt. Das Wochenende wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!

Technik-Gadget, ohne das du nicht kannst

Definitiv ein Bolero-Beltpack – Wie bekomme ich sonst mein Feierabendgetränk auf?

 

So sieht ein typischer Tag bei mir aus

Ich bin kein Schreibtischmensch, deswegen liebe ich den Außendienst. Als Teil des Teams darf ich unsere großartige Firma Riedel bei unseren Kunden repräsentieren und gemeinsam mit ihnen innovative Lösungen entwickeln. Damit das gelingt, vernetzte ich unsere Kunden mit den richtigen Ansprechpartnern innerhalb der Firma, organisiere Kundenevents oder Unternehmensführungen durch unseren Technologiepark in Wuppertal. Ich freue mich immer, wenn ich die Studioumgebungen beim Kunden sehen darf. Meist kommen mir dann spontan Ideen, wie man Workflows noch effizienter gestalten kann. Diese Konzepte arbeite ich dann gemeinsam mit unserem Team im Sinne des Kunden aus. Mein Alltag besteht also aus Technik, Netzwerken und Orga-Krams.

 

Wenn ich gerade nichts mit Technik zu tun habe

… dann verbringen ich sehr gerne Zeit mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen, engagiere mich im ortsansässigen Heimat- und Bürgerverein und versuche mich mit Hilfe einer Fußball-Hobbymannschaft fit zu halten.

 

Drei Wörter, die mich beschreiben

Vernetzt, engagiert und „jutdrupp“

 

Mein Tipp an Nachwuchstalente

Technische Kompetenz lässt sich hervorragend auf theoretischer Basis in Form einer Ausbildung oder eines Studiums erlernen. Versucht aber zusätzlich, in Form von Praktika oder Werkstudentenjobs Praxiserfahrung zu sammeln und tretet einem Verband wie der FKTG bei, um euer eigenes Netzwerk aufzubauen. Ihr werdet sehen, dass öffnet euch Türen und Tore.